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Autonome fordern Widerstand gegen den NPD-Aufmarsch

katzeWo man die Nazis ignoriert machen sie sich breit

Eine bundesweite Demonstration der rechtsradikalen NPD soll am 1. Mai in Nürnberg stattfinden. Drei verschiedene Bündnisse rufen zum Protest auf. Unter anderem auch Autonome, die über die Aufforderung des bürgerlichen Spektrums an die NürnbergerInnen verärgert sind, die Rechten zu ignorieren und ihre Rolläden herunterzulassen.

1000 Absperrungsgitter eine unbekannte aber hohe Anzahl von Polizisten aus Bayern und zahlreichen anderen Bundesländern, Hubschrauber etc. All dies wird aufgeboten, damit die NPD am ersten Mai in Nürnberg "ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen kann", wie es so schön im Amtsdeutsch heisst.

Warum die Polizei soviel Material und so viele Beamte einsetzen will, begründet sie wie folgt: Es müsse um jeden Preis verhindert werden, dass die Autonomen den NPD-Aufzug blockieren, damit sie selbst nicht in die Lage kommt, den Neonazis den Weg freizumachen.

Tatsächlich könnte die Demonstration von Autonomen, AntifaschistInnen und zahlreicher linker Gruppen durchaus die größte der drei Protestveranstaltungen gegen die NPD werden, wenn die Mobilisierung ähnlich erfolgreich ist, wie in der jüngeren Vergangenheit. Mit mehreren 1000 TeilnehmerInnen kann die "Revolutionäre 1. Mai Demo" , initiiiert durch die Organisierte Autonomie (OA) erfahrungsgemäß rechnen.

Radio Z sprach mit Erich Heller von der OA:

AutorIn: Michael Liebler
Dauer: 7:17 Minuten
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AutorIn: Michael Liebler
Dauer: 7:17 Minuten