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Weitere Nachrichten

Bombardement

Die türkische Luftwaffe hat erneut Stützpunkte der kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak bombardiert.

Antirassistischer Protest

In Italien haben am Wochenende zehntausende Menschen gegen den um sich greifenden Rassismus demonstriert.

Wiederholungstäter

Der NPD-Anwalt  Horst Mahler steht erneut wegen  Volksverhetzung vor Gericht.

Spitzelaffäre

Die Spitzelaffäre der Telekom weitet sich immer mehr aus.

Wir informieren

Radio Handicap wird 10 und feiert!

am Freitag, 10.Oktober 08 ab 18.00 Uhr im BUNI Kultur- und Freizeittreff in Langwasser, Bertolt-Brecht-Str.6/Rückgebäude!

20 Jahre HIPHOP on air

Der "Ghettoblaster" feiert mit einem JubiläumsJam seinen 20. Geburtstag am 03.10.08 in der Desi ab 22.00 Uhr


Projekte

"ZOMG!" Die neue Jugendsendung bei Radio Z

thumb_y_logo_jfe_kleinstSeit dem 1. September hat sich eine neue Jugendredaktion gegründet, die einmal im Monat eine Stunde über jugendpolitische, jugendkulturelle und jugendgesellschaftliche Themen bei Radio Z berichten möchte. Die erste Sendung könnt Ihr hören am 01.10.2008 von 18 bis 19 Uhr.

"Kultursalat" sucht RedakteurInnen

Die geplante Sendung bei Radio Z bietet binationalen Jugendlichen die Möglichkeit, ihre spezielle Situation zwischen zwei Kulturen aufgewachsen zu sein, einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.


Freie Radios

Bundesverband Freier Radios

In Deutschland sind Freie Radios organisiert im Bundesverband Freier Radios (BFR).

Die nächsten Sender unserer Nähe sind


Hauptsache Sprit

Mittwoch, 14 de Mai de 2008
Ungeachtet heftiger Proteste soll heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia ein deutsch-brasilianisches Abkommen über den Handel mit Bio-Kraftstoffen unterzeichnet werden.
Mit dem neuen Abkommen will Berlin den Anbau von Biokraftstoffen in Brasilien gezielt fördern, um einen hierzulande steigenden Konsum befriedigen zu können. Die deutsche Regierung setzt sich mit diesem Schritt über die Forderungen von NGOs, Kirchen und den Vereinten Nationen hinweg. Diese fordern aufgrund der globalen Nahrungsmittelkrise, die Produktion und den Verbrauch der Agrarkraftstoffe zu senken, da die verstärkte Produktion dieser Kraftstoffe unter anderem für die stark gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich gemacht wird. Auch beobachten Umweltschutzverbände eine zunehmende Rodung des brasilianischen Regenwaldes, der immer mehr Plantagen für die Biospritgewinnung Platz machen muss. Zwar betonte der deutsche Umweltschutzminister Gabriel, im Abkommen werde die ökologische Nachhaltigkeit der brasilianischen Biospritproduktion vorgeschrieben. Wie aber Martin Bröckelmann-Simon von misereor kritisierte, sei die brasilianische Regierung „weit davon entfernt“, ökologische und soziale Standards bei der Herstellung von Agrarkraftstoffen sicherzustellen. Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation FIAN verwies zudem auf verbreitete Sklavenarbeit auf den Zuckerrohrplantagen und die letzten Hungerrevolten in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und Afrikas. KritikerInnen werfen Gabriel vor, den Bekenntnissen der brasilianischen Seite zum nachhaltigen Biomasseanbau nur allzu leicht geglaubt zu haben.
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