Die Radio Z-Redaktion von und für Menschen mit Fluchterfahrung wird mit dem MOSAIK-JUGENDPREIS 2017 geehrt

Die Städte Nürnberg und München zeichnen die Radio Z - Redaktion Borderless Broadcast mit dem 2. Preis des Mosaik-Jugendpreises 2017 aus! Wir freuen uns sehr und gratulieren der Redaktion!

 

Aus der Jury-Begründung: „Im Projekt „Borderless Broadcast“ produzieren junge radiobegeisterte Geflüchtete monatlich eine einstündige, mehrsprachige Radiosendung, die bei dem Community Sender „Radio Z“ ausgestrahlt wird. Sie berichten über ihre Fluchtgründe und -erfahrungen und ihr schwieriges Leben hier, aber auch über ihr Ankommen, ihre Perspektiven und Wünsche. Sie stellen in Länderspezials ihre Kultur und Musik vor.

 

Die Jury zeichnet das Projekt aus, da Radio eine Plattform ist, die alle Menschen, gleich welcher Herkunft, anspricht. Es werden teilweise sehr persönliche Erfahrungsberichte mit der Öffentlichkeit geteilt. Die Geflüchteten erhalten dadurch eine Stimme. Das Projekt sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Lebenswelten von Menschen mit Fluchterfahrung. Die Sendung schafft Möglichkeiten zum interkulturellen Erfahrungsaustausch und bietet Hilfestellung bei der Integration. Im Projekt bringen junge geflüchtete Menschen ihre eigenen Fähigkeiten wie digitales und kulturelles Wissen ein. Das Projekt ist eine Unterstützung, um eine berufliche Perspektive aufzubauen. Durch die Workshops und die Hilfe von Journalistinnen und Journalisten können Fähigkeiten ausgebaut und Selbstbewusstsein gestärkt werden. Das Projekt empowered und gibt die Möglichkeit zu kultureller Partizipation. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Freundschaften zu knüpfen und persönliche Unterstützung zu erhalten.“

 

Dazu Syl Glawion, Geschäftsführerin von Radio Z: "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Redaktion mit diesem renommierten Preis der Städte Nürnberg und München. Community Media wie Radio Z sind am Puls der Zeit - während andere darüber streiten, wie mit bestimmten Themen umzugehen ist, packt Radio Z einfach an und gibt Menschen mit Fluchterfahrung eine Stimme und Raum zur Befähigung, niedrigschwellig und ganz selbstverständlich. Wir sind sehr stolz und bedanken uns bei der Redaktion für ihre gute Arbeit!"