Nachrichten bei Radio Z
Der Westen nimmt zu
Freitag, 12. März 2010 16:13
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet in diesem Jahr mit einer Arbeitslosigkeit von 3,5 Millionen Menschen. Das wären 120.000 mehr als im Jahresdurchschnitt 2009. Zudem erklärten die ForscherInnen des IAB, dass die Arbeitslosenrate ausschließlich in den alten Bundesländern steigen würde, da die Unternehmen dort zunächst die Kurzarbeit zurückfahren und die Arbeitszeitkonten wieder auffüllen. In den neuen Bundesländern lasse sich dagegen sogar mit einem Arbeitslosenrückgang von 30.000 ArbeitnehmerInnen rechnen. Besonders schwer werde es laut IAB auch in diesem Jahr für Arbeitslose und frisch Ausgebildete, eine Stelle zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit werde sich daher wohl weiter erhöhen und die Zahl der Hartz-IV-Empfänger steigen.
10 Jahre Bologna
Freitag, 12. März 2010 16:10
Griechenland lahmgelegt
Freitag, 12. März 2010 16:08
Kritik an Westerwelle Demokratiegefährdend
Freitag, 12. März 2010 16:07
Bock auf Schüler
Freitag, 12. März 2010 16:05
Weitere Beiträge...
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Google Street View in Nürnberg
Das Unternehmen Google ist im März und April in ganz Bayern unterwegs, um Aufnahmen für den Internetdienst „Google Street View“ zu tätigen. Derzeit ist das Stadtgebiet Nürnberg für eine Befahrung vorgesehen. Google Street View soll es den NutzerInnen ermöglichen, beim Hineinzoomen virtuell mitten auf der Straße zu stehen. Die datenschutzrechtlichen Fragen wurden in den letzten Monaten ausführlich von Datenschutzaufsichtsbehörden mit dem Unternehmen geklärt. Google versichert, Gesichter und Autokennzeichen mithilfe einer neuen Software-Technologie zu 100 Prozent unkenntlich zu machen. Widersprüche können BürgerInnen vor Veröffentlichung per Email an streetview-deutschland@google.com richten. Das berichteten die Nürnberger Nachrichten.
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Billigentsorgungslager Asse
Der frühere Bundesumweltminister Sigmar Gabriel von der SPD warf der Atomindustrie verantwortungsloses Verhalten beim Umgang mit dem Atomendmülllager 'Asse' vor. Das als Atommülllager genutzte Salzbergwerk sei undicht und zudem einsturzgefährdet. Gabriel bezeichnete es als skandalös, dass die Atomwirtschaft die Asse für eine Billigentsorgung genutzt habe. Verantwortlich macht der SPD-Chef Gabriel die CDU und die FDP. Seiner Aussage nach hatte sich das Bundesforschungsministerium unter Leitung der CDU geweigert, das Bergwerk unter Atomrecht zu stellen. Als Folge entbrannte indes ein Streit im Ausschuss über die fachliche Kompetenz des Bundesamtes für Strahlenschutz - BfS. Die Behörde hatte Anfang 2009 die Verantwortung für die Asse überommen.
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Lob für Österreich
Der Europarat hat Österreich Fortschritte im Kampf gegen Misshandlungen auf Polizeiwachen und in Gefängnissen bescheinigt. Das Anti-Folter-Komittee stellte mithilfe von Befragungen fest, dass sich die meisten Festgenommenen und Häftlinge korrekt behandelt fühlten. Allerdings traf das Komittee auch auf einige Zeugen, die über brutales Vorgehen der Polizei klagten. Demnach verpassten PolizistInnen ihnen harte Schäge und Tritte, obwohl diese bereits in ihrer Gewalt gestanden hätten. Das Anti-Folter-Komitee fordert Österreich nun auf, den Straftatbestand 'Folter' so bald wie möglich ins Gesetzbuch zu übernehmen. Derzeit wird der Mord eines Häftlings durch Vernachlässigung oder Misshandlung mit einer geringfügigen Freiheitsstrafe von 10 Jahren getadelt.
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Weltklimarat bekommt Aufpasser
Der Weltklimarat IPCC erhält nach laut gewordener Kritik aufgrund fehlerhaften Reports nun ein Kontrollgremium. Der IPCC, dessen Aufgaben die Beurteilung der Risiken des Klimawandels und die Beratung der Regierungen sind, bekam 2007 den Friedensnobelpreis für den damaligen Report. Allerdings sind dort Fehler aufgetaucht. So hieß es, der Himalaya-Gletscher würde bis 2035 geschmolzen sein, anstelle von 2350. Außerdem sollten bis dato 55 Prozent der Niederlande unter dem Meeresspiegel liegen. Korrekt seien jedoch lediglich 26 Prozent. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wies dementgegen daraufhin, dass der Klimawandel trotz Patzer des IPCC real sei und dass sich die wenigen Fehler in einem 3.000 Seiten langen Bericht befunden hätten.
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