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  • Der Westen nimmt zu

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet in diesem Jahr mit einer Arbeitslosigkeit von 3,5 Millionen Menschen. Das wären 120.000 mehr als im Jahresdurchschnitt 2009. Zudem erklärten die ForscherInnen des IAB, dass die Arbeitslosenrate ausschließlich in den alten Bundesländern steigen würde, da die Unternehmen dort zunächst die Kurzarbeit zurückfahren und die Arbeitszeitkonten wieder auffüllen. In den neuen Bundesländern lasse sich dagegen sogar mit einem Arbeitslosenrückgang von 30.000 ArbeitnehmerInnen rechnen. Besonders schwer werde es laut IAB auch in diesem Jahr für Arbeitslose und frisch Ausgebildete, eine Stelle zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit werde sich daher wohl weiter erhöhen und die Zahl der Hartz-IV-Empfänger steigen.

  • 10 Jahre Bologna

    Die Bilanz nach zehn Jahren Bologna-Prozess ist durchwachsen. Vor allem bei der gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen in Europa hapert es. Die Vereinigung Europäischer Hochschulen (EUA) befragte dazu 821 Hochschulen und deren Vertretungen.
    Ihre Studie "Trends 2010" stellt die Europäische Hochschulvereinigung am Donnerstag offiziell zur Tagung der Bildungsminister vor. 
    Diese treffen sich bis Freitag in Wien und Budapest, um abzustimmen, wie es bis 2020 weitergeht. Weitere Probleme seien die oft nur unzureichende Finanzierung des neuen Bildungsplans sowie die nicht gewähleistete Akzeptanz des Bachelor Abschlusses auf dem europäischen Arbeitsmarkt. "Wir befinden uns mit unseren Problemen in europäischer Gesellschaft", so Jan Rathjen von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Das berichtet die Taz.
  • Griechenland lahmgelegt

    Am Donnerstag legte ein erneuter Generalstreik in Griechenland die Wirtschaft lahm. Die Streikbeteiligung der BürgerInnen umfasste bis zu 90 Prozent der gesamten Bevölkerung. Schulen, Behörden und viele Bankfilialen blieben geschlossen. Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz wurde stillgelegt. In der Hauptstadt Athen versammelten sich zehntausende Streikende auf insgesamt drei Kundgebungen, unter anderem um gegen die Steuererhöhungen und Lohnkürzungen zu demonstrieren. An einem der Demonstrationsorte kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und DeomonstrantInnen. Da die PolizistInnen den anarchistischen Block zu Beginn des Protestzugs mit Tränengas angriffen, wehrten sich diese - laut Angaben der jungen Welt - mit Steinen. Die Wut der DemonstrantInnen habe bereits am Mittwoch begonnen als ein 35-jähriger Aktivist von einem Polizisten erschossen wurde. Das berichtete die junge Welt.
  • Kritik an Westerwelle Demokratiegefährdend

    FDP-Generalsekretär Lindner behauptet die Kritiker des Außenministers gefähdeten die Demokratie. "Wir müssen aufpassen, dass die Demokratie insgesamt nicht Schaden nimmt durch solche Vorwürfe, die da konstruiert werden." Er stellte sich schützend vor den amtierenden Außenminister, der wegen seiner Äußerungen zu Hartz-IV und der Auswahl seiner Begleiter auf Auslandsreisen in die Kritik geraten war. Westerwelle wurde von seinem Lebensgefährten, dem Unternehmer Michael Mronz auf Staatsreisen nach Südamerika begleitet. Für Verwunderung sorgte auch die Tatsache, dass sich unter den Wirtschaftsvertretern SpenderInnen der FDP befanden. Hierzu jedoch verweigerte Westerwelle die Aussage. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
  • Bock auf Schüler

    In Hannover wird derzeit eine neue Zeitung namens 'Bock' in den Schulen verteilt, die den 'Autonomen Nationalisten' nahe steht. 
    Die Zeitungen wurden bisher von den sogenannten 'Jungen Deutschen Aktivisten'  in fünf niedersächsischen Schulen verteilt. Der Braunschweiger Antifa-Aktivist Koch vermutet, der Bock versuche Jugendliche anzusprechen, die Kritik an den bestehenden Verhältnisse haben. Die Zeitung beinhalt viele satirische Texte von rechts, sowie ein Interview der Rechtsrockband 'Nordfront', die darin zu politischen Aktivitäten aufruft.  Unter anderem  befinden sich in der Zeitung Textstellen, wie: "Ausländerintegration heißt bei uns Rückführung und ein mit Schoko überzogenes Schaumgebäck bleibt ein ,Negerkuss'". Die 'Junge Presse Niedersachsen' hat bereits mit Strafanzeigen wegen Volksverletzung reagiert.
    Das berichtet die Taz.
 
 
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Der Westen nimmt zu

Freitag, 12. März 2010 16:13

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet in diesem Jahr mit einer Arbeitslosigkeit von 3,5 Millionen Menschen. Das wären 120.000 mehr als im Jahresdurchschnitt 2009. Zudem erklärten die ForscherInnen des IAB, dass die Arbeitslosenrate ausschließlich in den alten Bundesländern steigen würde, da die Unternehmen dort zunächst die Kurzarbeit zurückfahren und die Arbeitszeitkonten wieder auffüllen. In den neuen Bundesländern lasse sich dagegen sogar mit einem Arbeitslosenrückgang von 30.000 ArbeitnehmerInnen rechnen. Besonders schwer werde es laut IAB auch in diesem Jahr für Arbeitslose und frisch Ausgebildete, eine Stelle zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit werde sich daher wohl weiter erhöhen und die Zahl der Hartz-IV-Empfänger steigen.

 

10 Jahre Bologna

Freitag, 12. März 2010 16:10

Die Bilanz nach zehn Jahren Bologna-Prozess ist durchwachsen. Vor allem bei der gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen in Europa hapert es. Die Vereinigung Europäischer Hochschulen (EUA) befragte dazu 821 Hochschulen und deren Vertretungen.
Ihre Studie "Trends 2010" stellt die Europäische Hochschulvereinigung am Donnerstag offiziell zur Tagung der Bildungsminister vor. 
Diese treffen sich bis Freitag in Wien und Budapest, um abzustimmen, wie es bis 2020 weitergeht. Weitere Probleme seien die oft nur unzureichende Finanzierung des neuen Bildungsplans sowie die nicht gewähleistete Akzeptanz des Bachelor Abschlusses auf dem europäischen Arbeitsmarkt. "Wir befinden uns mit unseren Problemen in europäischer Gesellschaft", so Jan Rathjen von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Das berichtet die Taz.
 

Griechenland lahmgelegt

Freitag, 12. März 2010 16:08

Am Donnerstag legte ein erneuter Generalstreik in Griechenland die Wirtschaft lahm. Die Streikbeteiligung der BürgerInnen umfasste bis zu 90 Prozent der gesamten Bevölkerung. Schulen, Behörden und viele Bankfilialen blieben geschlossen. Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz wurde stillgelegt. In der Hauptstadt Athen versammelten sich zehntausende Streikende auf insgesamt drei Kundgebungen, unter anderem um gegen die Steuererhöhungen und Lohnkürzungen zu demonstrieren. An einem der Demonstrationsorte kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und DeomonstrantInnen. Da die PolizistInnen den anarchistischen Block zu Beginn des Protestzugs mit Tränengas angriffen, wehrten sich diese - laut Angaben der jungen Welt - mit Steinen. Die Wut der DemonstrantInnen habe bereits am Mittwoch begonnen als ein 35-jähriger Aktivist von einem Polizisten erschossen wurde. Das berichtete die junge Welt.
   

Kritik an Westerwelle Demokratiegefährdend

Freitag, 12. März 2010 16:07

FDP-Generalsekretär Lindner behauptet die Kritiker des Außenministers gefähdeten die Demokratie. "Wir müssen aufpassen, dass die Demokratie insgesamt nicht Schaden nimmt durch solche Vorwürfe, die da konstruiert werden." Er stellte sich schützend vor den amtierenden Außenminister, der wegen seiner Äußerungen zu Hartz-IV und der Auswahl seiner Begleiter auf Auslandsreisen in die Kritik geraten war. Westerwelle wurde von seinem Lebensgefährten, dem Unternehmer Michael Mronz auf Staatsreisen nach Südamerika begleitet. Für Verwunderung sorgte auch die Tatsache, dass sich unter den Wirtschaftsvertretern SpenderInnen der FDP befanden. Hierzu jedoch verweigerte Westerwelle die Aussage. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
 

Bock auf Schüler

Freitag, 12. März 2010 16:05

In Hannover wird derzeit eine neue Zeitung namens 'Bock' in den Schulen verteilt, die den 'Autonomen Nationalisten' nahe steht. 
Die Zeitungen wurden bisher von den sogenannten 'Jungen Deutschen Aktivisten'  in fünf niedersächsischen Schulen verteilt. Der Braunschweiger Antifa-Aktivist Koch vermutet, der Bock versuche Jugendliche anzusprechen, die Kritik an den bestehenden Verhältnisse haben. Die Zeitung beinhalt viele satirische Texte von rechts, sowie ein Interview der Rechtsrockband 'Nordfront', die darin zu politischen Aktivitäten aufruft.  Unter anderem  befinden sich in der Zeitung Textstellen, wie: "Ausländerintegration heißt bei uns Rückführung und ein mit Schoko überzogenes Schaumgebäck bleibt ein ,Negerkuss'". Die 'Junge Presse Niedersachsen' hat bereits mit Strafanzeigen wegen Volksverletzung reagiert.
Das berichtet die Taz.
   

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  • Google Street View in Nürnberg

    Das Unternehmen Google ist im März und April in ganz Bayern unterwegs, um Aufnahmen für den Internetdienst „Google Street View“ zu tätigen. Derzeit ist das Stadtgebiet Nürnberg für eine Befahrung vorgesehen. Google Street View soll es den NutzerInnen ermöglichen, beim Hineinzoomen virtuell mitten auf der Straße zu stehen. Die datenschutzrechtlichen Fragen wurden in den letzten Monaten ausführlich von Datenschutzaufsichtsbehörden mit dem Unternehmen geklärt. Google versichert, Gesichter und Autokennzeichen mithilfe einer neuen Software-Technologie zu 100 Prozent unkenntlich zu machen. Widersprüche können BürgerInnen vor Veröffentlichung per Email an streetview-deutschland@google.com richten. Das berichteten die Nürnberger Nachrichten.

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