Radiobeiträge Gesellschaft

Zwischen Rembetiko und Moderne

Musiksendung
Montag, 12. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Musik spezial
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Nach langer Zeit mal wieder ein Musik-Spezial der Lokalen Leidenschaften. Bereits in den "Songs of Confinement" haben wir Stefan Ebertsch Miniaturen gespielt, und daraus entstand die Idee, mal genauer auf die das Rembetiko zu schauen. Denn: das Rembetiko hat aufgrund seiner Geschichte einen aktuellen Bezug zur Flüchtlingskrise - wurde es doch ursprünglich von Einwanderern in die Griechische Musik eingebracht, und erzählte so die Geschichten der Ärmsten der Armen. Stefan Ebertsch aus Nürnberg hat die Thematik aufgenommen, und kleine Miniaturen komponiert, die von großartigen noch-Nürnberger Klaus Jäckle wunderbar eingespielt wurden. Da dies so spannend in unsere Zeit passt, hat Stefan dieses Musik Spezial konzipiert, und gemeinsam mit Andreas von den Lokalen Leidenschaften vertont. Stefan spannt den Bogen von den Anfängen des Rembetiko, über seine eigenen Miniaturen, bis hin zum großen Mikis Theodorakis und seinem America Insurrecta! Nebenbei: durch die derzeitige Coronakrise verschärft sich das Leid vieler Flüchtlinge, deren Schicksal denen der Rembetiko-Musik*innen so ähnelt. Mit dem Verkauf einer CD mit seinen Minituren gehen deshalb 5 € (!) an das AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V., das aktive Hilfe für Flüchtlinge vor Ort in u.a mit Schulprojekten in Moria/Griechenland leistet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, Mitternacht bis 2 Uhr am Morgen, Musik Spezial, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net

Mit ph4nt

Musiksendung
Samstag, 10. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften 2.0
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ph4nt. veröffentlicht seine Songs unter Creative Commons. ph4nt. ist bunt. ph4nt. macht electro-clash. ph4nt. hat im Oktober unsere bisher letzte K-Session bestritten. Jetzt ist er mit neuem Album wieder da - und wir sind total gespannt! Montag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net.

Warnstreik am Nordklinikum und Nürnberg Stift

Wirtschaft
Freitag, 09. Oktober 2020
AutorIn: Philip Cichon
Stoffwechsel
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Zurzeit laufen die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Da die Arbeitgeberseite weiterhin nur eine Nullrunde anbietet kommt es nun vielerorts zu Warnstreiks. So auch am 8. Oktober 2020 am Klinikum Nord und am Nürnberg-Stift. Spätestens durch die Corona-Krise wurde die Systemrelevanz der Arbeitenden im Pflegesektor offensichtlich. Doch auch schon vor Corona war der Pflegenotstand da. Groß ist deshalb der Unmut in den Belegschaften des Klinikums und des Nürnberg Stifts angesicht der Angekündigten Nullrunde.

Haftstrafen ohne Bewährung weil: Polizei angeschrien

Recht- und Regierungssystem
Freitag, 09. Oktober 2020
AutorIn: Maggie Bernreuther
Stoffwechsel
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Wegen einer Auseinandersetzung zwischen Parknutzer_innen und Polizei auf dem Jamnitzer Platz in Nürnberg im Juni 2019 wurde diesen Herbst vor dem Amtsgericht Nürnberg verhandelt. Der Vorwurf: Widerstand gegen die Staatsgewalt. Der Prozess offenbarte einen politisch motivierten
unbedingten Verurteilungswillen, der auf Kosten der Wahrheitsfindung durchgesetzt wurde. Einer der beiden Angeklagten wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und 6 Monaten verurteilt, der andere zu einem Jahr und 3 Monaten. Beide Freiheitsstrafen wurden nicht zur Bewährung ausgesetzt.
Den beiden Angeklagten wurde vorgeworfen, am 28.6.2019 am Jamnitzer Platz einer weiteren schikanösen Polizeikontrolle, gemeinsam mit vielen anderen Nutzer_innen des Platzes, ein frühzeitiges Ende beschert zuhaben – und das lediglich mit verbalen Unmutsbekundungen.
Polizeizeug_innen und Staatsanwalt waren sich einig, dass es zu keiner Anwendung von Gewalt kam. Die eingesetzten Beamt_innen wurden nicht einmal berührt. Auch in der Pressemitteilung der Polizei zu eben jenem Tag war lediglich von „lauter Ruhestörung“ die Rede. Nichtsdestotrotz wurde das Ereignis im Nachhinein von Polizei und Medien zu einem Versuch der Errichtung von „rechtsfreien Räumen“ stilisiert.
Im Prozess hat sich herausgestellt, dass dieses Konstrukt auch von Staatsanwaltschaft und Gericht übernommen wurde. Selbst der Staatsanwalt gab in seinem Plädoyer zu, dass es eher um die Verurteilung der Meinung der Angeklagten gehe, als Sachverhalte und Wahrheit aufzuklären. In seinen Augen sei es grundsätzlich nicht in Ordnung, sich der Polizei gegenüber ablehnend zu verhalten und dies laut zu äußern. Dies müsse mit der vollen Härte des Staates bestraft werden. Da waren Fragen der Sachaufklärung und der Wahrheitsfindung offensichtlich nicht mehr sehr wichtig.
Die Beweisaufnahme wies riesige Lücken auf, die Identifizierungsmethode war im besten Fall lückenhaft, insbesondere die dubios zusammengestellten Wahllichtbildvorlagen zeugten von dem Wunsch, den Verdacht manipulierend auf die Angeklagten zu lenken. Die Verteidigung beklagte, dass potentiell entlastende Zeug_innenaussagen in der Akte fehlen würden. Noch deutlicher: Ein entlastender Zeuge erklärte vor Gericht, dass einer der beiden Angeklagten an diesem Tag nicht einmal anwesend gewesen war. Diese Aussage wurde von Staatsanwaltschaft und Richter als weniger wert eingeschätzt, als die Aussage einer Polizeipraktikantin. Diese konnte sich recht detailliert an das Aussehen eines an dem Vorfall beteiligten erinnern. Obwohl diese Beschreibung eigentlich so gut wie überhaupt nicht mit dem Aussehen des Angeklagten übereinstimmt, wurde er dennoch verurteilt. Diese Zeugin war auch die einzige, die den schließlich zur höheren Strafe Verurteilten gesehen haben will. Bezüglich des anderen Angeklagten sagten die polizeilichen Zeug_innen – in teils identischen Formulierungen – übereinstimmend aus, er hätte gewusst, wie weit er gehen kann und er hätte die Beamt_innen lediglich angeschrien. Das Anschreien von Polizeibeamt_innen möchte das Amtsgericht Nürnberg aber mittlerweile mit Haftstrafen ohne Bewährung ahnden.
Der Prozess wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft mit Hilfe der Staatsschutzpolizei äußerst politisch geführt. Dies machte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer selbst noch einmal deutlich.
Der Verfolgungs- und Verurteilungswille war enorm. Die Verurteilung der beiden Angeklagten und die Strafmaße stellen ein Skandalurteil jenseits von Gut und Böse dar. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.
Bei einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude begleiteten 30 Teilnehmer_Innen den Prozess solidarisch. Für den Abend wurde zu einer Spontandemo im Stadtteil Gostenhof aufgerufen.jaminitzer-ganz_

Gegen das Vergessen: Mord an Klaus Peter Beer jährt sich zum 25. Mal

Gesellschaft
Mittwoch, 07. Oktober 2020
AutorIn: Bambule Redaktion
Bambule
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Klaus Peter Beer wurde am 07. September 1995 von den zwei Amberger Neonazis Dieter Müller und Richard Lorenz bewusstlos geschlagen und getreten. Anschließend warfen sie ihr hilfloses Opfer in die Vils, wo der gebürtige Amberger ertrank. Der Grund für seine Ermordung war allein seine Homosexualität und dass er nicht in das faschistische Weltbild seiner Mörder passte. Durch den sogenannten Vilsmord machte Amberg bundesweit Schlagzeilen. In Amberg selbst geriet der Mord schnell in Vergessenheit. Der Umgang der politisch Verantwortlichen der Stadt ist bis heute geprägt von einer Politik des Ignorierens und Verdrängens.

... und immer noch fordern wir Aufklärung...

Gesellschaft
Mittwoch, 07. Oktober 2020
AutorIn: Bambule Redaktion
Bambule
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Enver Simsek, wurde am 09.09.2000 an seinem Blumenstand in der Liegnitzer Straße durch mehrere Schüsse schwer verletzt. Zwei Tage später verstarb er im Alter von 38 Jahren im Südklinikum in Nürnberg. Er wurde zum ersten Mordopfer des NSU.

Mit Dato Alaplaya

Musiksendung
Dienstag, 06. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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Von Code Canary über Space Shuttle und Sad Demons bis zum Solo-Projekt als Dato Alaplaya: wir haben uns natürlich sehr gefreut, als er mit einem überraschenden Auftritt im Desi-Biergarten diesen Sommer wieder auf der Bildfläche erschien. Und natürlich müssen wir uns als Erste um die neuen Songs kümmern, Live im Studio und die ersten, professionellen Aufnahmen. Tolle Sendung! Donnerstag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net

Stunde 1: Braubeviale Stunde 2: IENA

Wirtschaft
Montag, 05. Oktober 2020
AutorIn: Chris Bellaj
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Braubeviale 2019    IENA 2019

Mahnwache vor dem Nordklinikum

Recht- und Regierungssystem
Montag, 05. Oktober 2020
AutorIn: Maggie Bernreuther
Stoffwechsel
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Im Rahmen der Taifrunde des öffentlichen Dienstes, werden die Beschäftgten des Klinikums Nürnbger am 8. Oktober zum Warnstreik aufgerufen.
Hierfür hat verdi eine Notdienstvereinbarung vorgelegt um möglichst allen Beschäftigten die Teilnahme am Streik zu ermöglichen und trotzdem die Versorgung der Patient*Innen zu gewährleisten.

Diese Notdienstvereinbarung hat das Klinikum schlicht und ergreifend nicht unterzeichnet und ein eigenes, undurchsichtiges Papier vorgelegt, das laut verdi so nicht akzeptabel war.
Diese Verzögerung bringt nun die Beschäftigten in ein Dilema.
Nehmen sie ihr Recht zum Streik wahr, oder lassen sie sich vom Arbeitgeber in die Arbeit zwingen.

Vor dem Klinikum steht noch bis einschließlich Mittwoch von 12:00 - 15:00 Uhr eine Mahnwache.

Hier war Maggie Bernreuther und hat mit Joanna Torsberg von verdi und mit Josephine Andrea Weißenberger von der Initative Gesundheit statt Profitgesprochen:

mahnwache-nordkl

#MusicToo #3 - Mit Eve Herzing

Musiksendung
Mittwoch, 30. September 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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#musictoo No.3: Lisa im Gespräch mit Eve Massacre a.k.a. Eve Herzing über Musik, Kollektivarbeit und die Frage, ob die Szene mehr Feminismus braucht. Bloggerin, DJ, Veranstalterin, Künstlerin: Eve kennt und gestaltet die Szene wie kaum eine andere. Zwischendurch: Musik, kuratiert von und mit Eve! Donnerstag, 20 Uhr, Radio Z 95,8 MHz, www.radio-z.net, DAB+

Zu Besuch im Warehouse, bei Artesano in Villingen-Schwenningen

Gesellschaft
Dienstag, 29. September 2020
AutorIn: Chris Bellaj
Lost And Found
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unterwegs in villingen-schwenningen bei el ron del artesano. mit inhaber sebastian lauinger im gespräch.

Wohin mit dem Atommüll? Karte für mögliche Standorte veröffentlicht

Politik
Dienstag, 29. September 2020
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Bis zu Millionen Jahre strahlt Atommüll. Doch ein Endlager für den gefährlichen Schrott gibt es noch nicht. Am Montag wurde ein Zwischenbericht veröffentlicht, welche Gebiete für ein atomares Endlager in Frage kommen.

Nürnberg,Mitbewerber für kulturhaubtstadt Europas 2025

Gesellschaft
Montag, 28. September 2020
AutorIn: Ali Sahverdi
Özgür Radyo
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Nürnberg hat seine 100 seitige Bewerbungs Buch am 21.september 2020 abgegeben. Die konkurenten sind Magdeburg, Chemnitz, Hanover und Hildesheim. Es wird am 28.Oktober von der Jury entschiden wer 2025 Kulturhauptstadt wird.

Wir haben Von Bewerbubgsbüro der Stadt Nürnberg mit Tuncay Kulaoglu (als Beiratsmitglied) gesprochen.(auf Türkisch)

 

 

 

 

Interview zur Lebensmittelwertschätzung

Freitag, 25. September 2020
AutorIn: praktikum praktikum
Stoffwechsel
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Prozess gegen die IS-Rückkehrerin Jennifer W. 001

Freitag, 25. September 2020
AutorIn: praktikum praktikum
Stoffwechsel
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Prozess gegen die IS-Rückkehrerin Jennifer W. 002

Freitag, 25. September 2020
AutorIn: praktikum praktikum
Stoffwechsel
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Interview mit dem bayrischen Flüchtlingsrat zu deren offenem Brief

Freitag, 25. September 2020
AutorIn: praktikum praktikum
Stoffwechsel
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arsch und frida Podcast Folge #5

Gesellschaft
Mittwoch, 23. September 2020
AutorIn: arsch&frida
Bambule
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In der fünften Podcastfolge von arsch&frida sprechen Manu und Marlene über die Situation der Geflüchteten in Moria.

mit dem Nürnberg.Pop Festival 2020

Musiksendung
Dienstag, 22. September 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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Wir könnten hier so viel sagen. Dass es ein Wunder ist, dass das Nürnberg Pop Festival 2020 überhaupt stattfindet. Dass Nürnberg Pop erneut ausverkauft ist. Das die Konferenz diesmal enorm wichtig ist. Dass die Bands wie immer fantastisch sind. Ob und wie und warum es in diese Zeit gehört, dass ist aber nicht unser Ding, sondern das von den MacherInnen, und so sind wir gespannt, worüber zwei von Ihnen, die großartigen David Lodhi und Thomas Wurm, reden MÖCHTEN. Denn das können die Lokale Leidenschaften auf Radio Z: zuhören. Das wird eine spannende Sendung -- nie wussten wir so wenig, worüber wir reden werden, wie diesmal. Die Musik kommt von großartigen Bands, die ihr unter https://nuernberg-pop.com/artist/ schon mal sehen könnt. Donnerstag, 20 Uhr, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net

Für mehr gelebte Mitmenschlichkeit: Die Seebrücke Fürth zu den Mittelmeermonologen

Kunst, Kultur, Medien
Montag, 21. September 2020
AutorIn: Bernadette Rauscher
Stoffwechsel
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Wortgetreues und Wortwörtliches Theater: Das verspricht der Autor und Theatermacher Michael Ruf. Mit seinem neuen Stück, den Mittelmeermonologen, kommt er nun nach Fürth.