Radiobeiträge Gesellschaft

Kommentar zum 09.11. in Leipzig - Antisemitismus bei Querdenken

Dienstag, 10. November 2020
AutorIn: praktikum praktikum
Stoffwechsel
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Wie wir leben wollen - Cancel Culture - holt das Popcorn

Gesellschaft
Samstag, 07. November 2020
AutorIn: Z-Bau
Stoffwechsel
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Es geht mal wieder um Cancel Culture - holt das Popcorn von Hoe_mies oder auch Lucia Luciano & Gizem Adiyaman Cancel Culture könnte vielleicht als kollektiver Wunsch verstanden werden, diejenigen in Machtpositionen für ihr vermeintliches Fehlverhalten zur Verantwortung zu ziehen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, aber in der Regel darauf zurückzuführen, dass die betreffende Person eine problematische Meinung geäußert oder sich inakzeptabel verhalten hat und somit andere unterdrückt. Irgendwie ist Cancel Culture in 2020 aber zu einer Phrase verkommen, unter der extrem unterschiedliche Menschen und Situationen zusammengepfercht werden. An einem Ende des Spektrums stehen Menschen wie Harvey Weinstein und R. Kelly, die vor ihren Sexualverbrecherprozessen von der Öffentlichkeit gecancelt wurden. Am anderen Ende stehen alltägliche Menschen, die auf Twitter und Co. mal mehr und mal weniger problematische Ansichten teilen und dafür öffentlich kritisiert werden, manchmal auch ihre Jobs verlieren. Trotz der positiven Absicht vieler Cancelings, an das Verantwortungsbewusstsein von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu appellieren, ist die Cancel Culture selbst im Sommer 2020 in Verruf geraten. Harper’s Bazaar veröffentlichte im Juli einen offenen Brief, der von 153 Schriftsteller*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen, darunter auch Namen wie J.K. Rowling, Noam Chomsky oder Gloria Steinem unterzeichnet wurde. Der Brief warnt vor einem intoleranten Klima, das die Meinungsfreiheit gefährde und zu ideologischer Konformität führe. Diese Auffassung verkennt jedoch, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht bedeutet, jeden Gedanken ohne Kritik veröffentlichen zu können. Ja, es ist äußerst nervenaufreibend, in sozialen Medien seinen eigenen Namen trenden und seine Kommentarspalten explodieren zu sehen, sodass man sich gar nicht mehr traut, den Posteingang auch nur zu betreten. Geht man allerdings nur von seiner eigenen Ungemütlichkeit aus, läuft man Gefahr vor Scham und dem Gefühl des Deutungsverlustes über sein eigenes Narrativ, etwas wichtiges zu verkennen: die Bedeutung von Cancel Culture als Tool derjenigen, die von der Gesellschaft stummgeschaltet werden. Die öffentliche Kritik als Gegenreaktion auf ein Machtungleichgewicht. An dieser Stelle zitieren wir gerne eine Aussage von dem*der Essayist*in Sinthujan Varatharajah aus unserer Realitäter*innen Podcastfolge über Cancel Culture: "Vielleicht ist die Perspektive auf Cancel Kultur die falsche. Vielleicht müssten wir die Mehrheitsgesellschaft als die eigentliche Cancel Kultur verstehen, die Kulturen und Menschen ausschließt bzw. diskriminiert. Das sind Cancel Kulturen, die Menschen schon seit Jahrhunderten in dieser Machtlosigkeit halten.” Ihrem Versprechen einer Streichung kommt die Cancel Culture eigentlich eher selten gleich. So empfinden diejenigen in privilegierten Positionen die öffentliche Bloßstellung als gewaltvolle Einschränkung ihrer Freiheiten. Dabei sind sie diejenigen, die andere in ihrer Freiheit einschränken oder sogar Gewalt ausüben. Meistens klingt die online Kritik binnen einiger Wochen ab und die Auswirkung dieser öffentlichen Schlachten auf die Jobchancen oder Plattform berühmter Persönlichkeiten hält sich in Grenzen. Während die Behauptung, unsere offene Debattenkultur würde durch öffentliche Bloßstellungen gefährdet werden, ziemlich weit hergeholt ist, ist die Kritik an der Vorgehensweise solcher Cancelings, bzw. in den meisten Fällen eher Call-Outs, angebracht. Die Auswirkungen auf die Psyche und das soziale Umfeld können in manchen Fällen unverhältnismäßig hart ausfallen. Es wird auch fast nie zum Thema gemacht, wie sich eine gecancelte Person davon wieder erholen und auch in der Öffentlichkeit rehabilitiert werden kann. Eine Person öffentlich anzuprangern, die durch ihr Fehlverhalten Gewalt ausgeübt oder ermöglicht hat, dient ja eigentlich dazu, an ihr Verantwortungsgefühl zu appellieren und sie dazu zu motivieren, ihre Schuld zu begleichen. Aber wenn wir Rechenschaft und mehr Achtsamkeit einfordern, den Beschuldigten jedoch keinen Raum geben, in Ruhe ihr Fehlverhalten zu reflektieren, daraus zu lernen und diese Lektionen auch mit anderen teilen, was wollen wir dann? Was bringt jemandem die Entwicklung zu einer bewussteren Person, wenn sie durch einen Fehler zur Persona non grata erklärt und nicht selten auch von ihrem Umfeld fallen gelassen wird? Stichwort: Kontaktschuld. Auch hier zitieren wir gerne aus unserer Podcastfolge, diesmal die Journalistin Vanessa Vu: "Ich finde, man sollte einander kritisieren können, aber eben solidarisch. Ich kritisiere nicht, weil ich jemanden zerstören will, sondern weil ich will, dass jemand wachsen kann. Kritik ohne Solidarität macht wenig Sinn, genauso wie Solidarität ohne Kritik auch wenig Sinn macht.” Indem wir Menschen auf ihre Mängel oder ihre Fauxpas reduzieren, missachten wir, dass sich Meinungen und Verhalten durch Informationen verändern können. Ein Call-Out kann sicherlich dazu beitragen, überhaupt auf problematische Ansichten oder Handlungen aufmerksam zu machen. Aber indem übereilte Statements, Spendenzahlungen als Wiedergutmachung oder die Distanzierung von einer problematischen Person eingefordert werden, werden keine Machtverhältnisse verändert. Vielmehr kann sich die angeprangerte Person in die Ecke gedrängt fühlen, wenn Hunderte oder Tausende einen für alle sichtbar kritisieren oder angreifen. Insbesondere wenn man keine Berühmtheit ist und mit dieser Wucht an Negativität noch nicht umgehen kann. Unsere linke, queerfeministische BIPOC Bubble spricht oft darüber, seine psychische Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Und es ist auch möglich, jemanden solidarisch zu kritisieren, ohne ihn/sie komplett fallen zu lassen, insbesondere wenn diese Person selbst von Diskriminierung betroffen ist und in ihrer Gemeinschaft einen Rückzugsort sieht. Als marginalisierte Person in der Öffentlichkeit zu stehen, ist ohnehin mit viel Erwartungsdruck verbunden. Und auch wenn eine größere Reichweite mit Privilegien einhergeht, schützt sie nicht vor Diskriminierung oder Gewalt. Im Gegenteil, sie macht einen ziemlich angreifbar, insbesondere dann, wenn man auch noch (identitäts-)politische Haltung zeigt. “Wokeness” oder “Awareness” sind das Ergebnis von Selbstreflexion und Weiterbildung, zu der nicht alle gleichermaßen Zugang haben, weil die Diskurse meist ziemlich akademisch sind. Wenn man sich darüber bewusst wird, dass man selbst noch viel zu lernen hat, stempelt man andere für ihre Wissenslücken oder fehlende Sensibilisierung nicht mehr so leichtfertig ab. Stattdessen fängt man an, zu hinterfragen, warum wir eigentlich so darauf abgehen, unsere moralische oder diskursive Überlegenheit zur Schau zu stellen, indem wir die Fehler anderer Geisel nehmen, nur um sie bei der nächsten Gelegenheit gegen sie zu verwenden. Wir müssen einfach lernen, innerhalb unserer Gemeinschaften nicht dieselben überwachenden und strafenden Methoden anzuwenden, mit der die Mehrheitsgesellschaft uns an die Ränder drängt. Unsere eigene Erfahrung mit öffentlicher Bloßstellung in 2020 hat uns vielleicht nicht bei allen ins Aus befördert, aber sie hat uns gezeigt, wie austauschbar man in der BIPoC Bubble sein kann. Es scheint einfacher, Gewalt zu individualisieren und nicht als kollektives Problem zu betrachten, für das sich alle verantwortlich fühlen. So verschwand man bei einigen auf der Bildfläche - das problematische Verhalten wurde lokalisiert, es folgte eine Distanzierung und das unerwünschte Verhalten war quasi aus den Augen, aus dem Sinn. Woran wir noch arbeiten müssen, ist die Bereitschaft dazu, Konflikte gemeinsam überbrücken zu lernen, um als Kollektiv voranzukommen. Trotz alledem, war es auch eine lehrreiche Erfahrung, die uns vor Augen geführt hat, welche Verantwortung wir in unserer Gemeinschaft tragen und die uns zum Nachdenken angeregt hat, wie wir dieser besser gerecht werden können. Sie hat uns aber auch gezeigt, welche Ressourcen und Strukturen interner Konfliktbewältigung wir uns als diskriminierte, traumatisierte Gemeinschaften noch erarbeiten müssen. Um diesen Aufsatz über Cancel Culture mit einem Zitat der Autorin Kai Cheng Thom aus ihrem Buch “I Hope We Choose Love” abzuschließen: “(...) a culture in which the majority of political education is done through public shamings is neither all that socially transformative nor psychological healthy.” Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, achtsamer miteinander zu sein, und einander motivieren, zu wachsen.

Zwischenfälle: Und wehe wir streiken – Die Geschichte mit der Gesundheit

Gesellschaft
Freitag, 06. November 2020
AutorIn: Michael Liebler
Stoffwechsel
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Die Streiks im Oktober 2020 haben die Bewegung für ein solidarisches Gesundheitssystem gestärkt. Klinik-Beschäftigte wurden in der Metropol-Region laut für ihre Forderungen. Geschichte beginnt jetzt. So sind nicht nur die Verhältnisse in den Spitälern von einst Thema dieser Sendung. Kämpfende GesundheitsarbeiterInnen von heute kommen selbst zu Wort.

Songs of a Decade (Corona-bedingte Wiederholung)

Musiksendung
Mittwoch, 04. November 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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Herbstferien, Corona, usw.: die Sendung mit Trak Trak ist auf Montag um 20 Uhr verschoben, stattdessen läuft Songs of a Decade (again). Stay safe!

Mit Trak Trak

Recht- und Regierungssystem
Mittwoch, 04. November 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften 2.0
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Aller guten Dinge sind drei. In diesem Fall "Versuche bis Corona einen Besuch von Trak Trak bei den Lokalen Leidenschaften nicht mehr aufhalten kann." Im Studio Andreas mit Lars, am Telefon Lisa! Montag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net!

U 20 Frankenslam 2020 direkt aus der Luise The Cultfactory

Kunst, Kultur, Medien
Mittwoch, 04. November 2020
AutorIn: Chris Bellaj
Lost And Found
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am 25. september fand der 11. u 20 frankenslam in der luise the cultfactory statt. veranstalter war diesmal der u20 poetryslam nürnberg/fürth. die texte der poetinnen und poeten gibt es in dieser sendung.

Ausgewähltes Bild

Realistischere Hartz-IV-Sätze und 100 € Corona-Zuschlag - ein Aktionstag

Politik
Dienstag, 03. November 2020
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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100 € Coronazuschlag und Regelsätze, die zum Leben reichen - Statt wachsender Armut und Ausgrenzung! Das forderte das Bündnis "AufRecht bestehen" am vergangenen Wochenende mit Aktionen in verschiedenen Städten, auch in Nürnberg.

Wie wir Leben wollen - erste Ausgabe

Gesellschaft
Freitag, 30. Oktober 2020
AutorIn: Z-Bau
Stoffwechsel
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»Streitet euch "Alexei Nawalny hat sich selbst mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet”, das behauptet meine russische Verwandtschaft - ich widerspreche. Wir alle kennen Leute, die an Verschwörungsmythen glauben. Doch die Augen zu verdrehen und mit dem Kopf schütteln wird sie nicht ändern. Wir müssen die Menschen und ihre Aussagen ernst nehmen, mit ihnen sprechen und streiten. Wer diesem Streit aus dem Weg geht, gefährdet die Demokratie. Ein Kommentar von Vassili Golod Zweifeln ist gut. Doch ausgerechnet im Zweifel liegt auch der Ursprung einer jeden Verschwörung. Wenn Menschen etwas nicht verstehen, brauchen sie eine Erklärung. Früher haben sie diese Erklärung vor allem in der Religion gesucht, in Gott. Heute suchen viele bei Google. Und dort finden sie noch immer, was schon vor Jahrhunderten gefährlich und falsch war: antisemitische Verschwörungsmythen. Im Mittelalter wurde das Gerücht verbreitet, dass Jüd*innen die Brunnen vergiften würden. Bis heute halten sich hartnäckig verschiedenste Mythen über das sogenannte “Finanzjudentum”. Die Ermordung von Millionen von Jüd*innen im Nationalsozialismus basierte auch auf diesen Erzählungen. Deshalb gilt für alle, die im Alltag antisemitische Aussagen mitbekommen: zeigt Haltung. Das gilt bei allen Formen von Diskriminierung. Denn Verschwörungsideologien sind gerade deshalb so gefährlich, weil sie oft gegen Minderheiten gerichtet sind - und den Mehrheiten egal sein könnten, aber nicht sollten. “Wir” gegen “die” Umso wichtiger ist es, das System der Verschwörungsideologien zu durchschauen. Sie entstehen oft in Zeiten, die von den Menschen als gesellschaftliche Krisen wahrgenommen werden, also in gefühlten Krisen. Aus Angst, Unsicherheit und Kontrollverlust entsteht der Wunsch nach Erklärungen und das Verlangen nach Schuldigen. Einer kleinen Gruppe von Außenseiter*innen, die man ohne Weiteres zu Sündenböcken machen kann. Oder der “mächtigen Elite”, die über den Dingen steht. Und denen schiebt man dann alles unter. Aktuelles Beispiel: Corona. Das Virus lässt sich nicht greifen. Wer nicht unmittelbar davon betroffen ist, kann es nicht spüren. Spürbar sind dagegen die Einschränkungen, die Ungewissheit und die wirtschaftlichen Folgen. Auf der ganzen Welt. Abstand halten, Maske tragen, Hände waschen - das ist für viele lästig. Es ist einfacher, die abstrakte Bedrohung zu leugnen und an eine Verschwörung zu glauben. Am besten in einer Gruppe Gleichgesinnter. Das ändert zwar rein gar nichts am Problem, fühlt sich für viele aber besser an. Diese gefühlte Wahrheit ist die eigentliche Gefahr. Sie wirkt wie ein Gift. Toleranz ist dagegen wirkungslos, nur Widerspruch kann helfen. Denn dieses Gift verzerrt die Wahrnehmung. Populismus als politischer Arm Es führt dazu, dass Corona-Leugner*innen die Bedrohung in mächtigen und bösartigen “Verschwörer*innen” sehen und nicht in der Pandemie. Menschen wie Bill Gates sind für diese Rolle prädestiniert: der Windows-Erfinder und Multi-Milliardär, der Teile seines Vermögens seit vielen Jahren in Forschungsprojekte investiert. Für viele Verschwörungsideolog*innen klingt all das undurchsichtig genug, um Gates boshafte Machenschaften zu unterstellen. Internet und soziale Netzwerke sind ein Katalysator für dieses Gedankengut. Hier treffen sich Gleichgesinnte, können sich vernetzen und bekommen dadurch noch mehr das Gefühl, dass ihre Meinung die einzig wahre ist. Der politische Arm der Verschwörungsmythen ist der Populismus. Allein die Grundidee von Populismus spricht ja von “dem Volk”, das einen gemeinsamen “Volkswillen” habe, dem die “korrupten Eliten” entgegenwirken würden. Bei beiden Gruppen ist nicht ganz klar, wer gemeint ist. Von außen betrachtet, erscheint diese Unklarheit häufig verwirrend. Doch sie hat System. Denn genau diese Eigenschaft ist es, die viele Verschwörungsideologien anschlussfähig macht - für bereits bestehende Ideologien oder sogar für rechtsextremistische Gedankenwelten. Ich bleibe dabei: Zweifeln ist gut. Es gibt diejenigen, die zweifeln, um Wahrheit zu finden. Andere zweifeln, um Wahrheit für sich zu beanspruchen. Wer von Anfang an behauptet, dass alle lügen, die etwas anderes sagen, als das, was man selbst aktuell für richtig hält, kommt aus diesem Verschwörungskonstrukt irgendwann nicht mehr raus. Und wer krude Aussagen ignoriert oder weglächelt, macht sie salonfähig. Deshalb liegt die Antwort im Streit. Leidenschaftlich und fair. Emotional und faktenorientiert. Nur wer die direkte Diskussion sucht, kann etwas verändern. Wir müssen wieder lernen Argumente auszutauschen, ohne sie persönlich zu nehmen. Lernen uns zuzuhören, ohne einander anzuschreien. Meine Utopie ist eine demokratische Diskussionskultur, die die Gesellschaft wieder näher zusammenführt. Sie beginnt im Dialog mit unserem Umfeld.« wwlw-kommentar-1  

Robotik in der Pflege

Gesellschaft
Mittwoch, 28. Oktober 2020
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Roboter und digitale Systeme in der Pflege, das klingt für viele noch nach science fiction. Aber es gibt sie schon. Digitale Helfer bringen das Essen, dosieren die Arznei oder stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Das jedenfalls versprechen Hersteller*innen von solchen Robotern. Doch in der Praxis hakt es oft noch sehr. Wie Roboter in der Pflege eingesetzt werden, welche ethischen Fragen sich stellen und wo die Grenzen und Risiken sind, darum geht es in diesem Beitrag.

Soundtrack für einen Herbst!

Musiksendung
Dienstag, 27. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Admas
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Auch im Corona-Herbst wird es tolle neue Musik geben, und da wegen Corona weniger Konzerte stattfinden haben wir mehr Zeit für neue Musik -- mit unseren Übersichts-Sendungen. Diesmal dabei: Joschko (im Studio) & Amelie, Agathe Labus (im Studio), Sky Blue Skin am Telefon, @Torrential Rain (am Telefon), und noch so viele neue Musik, wie eben reinpasst in eine Stunde, u.a. den Nummer Eins Hit (in Österreich) von Poploader aus Regensburg. Donnerstag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radi Oz 95,8 MHz, DAB+ & www.radio-z.net!

Evangelischer Pfarrer will Flüchtlinge ertrinken Lassen

Gesellschaft
Freitag, 23. Oktober 2020
AutorIn: Can Cülcer
Stoffwechsel
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Ein Christ darf auch ertrinken lassen. So die Überschrift eines evangelischen Pfarrers in einem Kirchenblatt.
Wie kommt ein sogenannter Mann Gottes auf solche Aussagen und mit welchen Konsequenzen muss er nun rechnen. Darf ein Pfarrer alles sagen und wieso ist die Gegendarstellung die online ist so schwammig und posotioniert sich nicht noch viel stärker für Menschen auf der Flucht? Das hat Can mit der Pfarrerin Stefanie Reuther von der Presse und Öffentlichkeitsstelle des Evangelisch Lutherischen Dekanat Nürnberg besprochen
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Mit A Tale Of Golden Keys

Musiksendung
Dienstag, 20. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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Eine der großartigsten Bands jemals überhaupt aus der Region veröffentlichen ihr neues Album: A Tale Of Golden Keys. Und wir haben eine Stunde nur für sie! Mic drop! Donnerstag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net.

Interview zum NSU Tribunal von Özgür Radio

Toleranz fördern
Montag, 19. Oktober 2020
AutorIn: Stoffwechsel
Stoffwechsel
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Bis heute ist die Aufklärung des NSU Komplexes weit davon entfernt lückenlos zu sein.
Die Verbindungen von Verfassungsschutz, die Mittäter und MitwisserInnen. Vieles liegt im verborgenen, geschweige denn gibt es ein Verurteilung für die TäterInnen.
In unserer Sendung Özghur Radio hatte Ali zwei Menschen vom
NSU Tribunal eingeladen.
Das Tribunal soll dabei helfen, den Opfern des NSU aber auch von Rassismus im allgemeinen eine Stimme zu geben:

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"Es ist auch unsere Geschichte": Die Mittelmeermonologe im Kulturforum Fürth

Kunst, Kultur, Medien
Samstag, 17. Oktober 2020
AutorIn: Bernadette Rauscher
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123.663 Menschen. Das sind mehr als Erlangen Einwohner hat. 123.663 Menschen sind im vergangenen Jahr über das Mittelmeer geflohen. Der tödlichsten Fluchtroute der Welt. Mit den Mittelmeermonologen hat Theatermacher Michael Ruf und sein Team "Wort und Herzschlag" diese abstrakte Zahl mit Leben gefüllt. 

Mit Songlines, Vol. 2

Musiksendung
Freitag, 16. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften 2.0
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Songlines geht tatsächlich in die zweite Runde! Das schöne Konzept, eine bespielte Busline zwischen den Kulturläden für einen Tag zu etablieren, hat ja im letzten Jahr schon unsere Herzen gewonnen, und jetzt, unter den verschärften Corona-Bedingungen, stecken die MacherInnen von N2025 und dem KUF nicht auf, und haben ein Corona-Sicheres Programm auf die Beine gestellt, das von "Die Gartenstadt tanzt" bis zum Chor des Staatstheaters, von The Elephant Circus über Janet M. Christel & Band und Hanna Sikasa bis Ferge x Fisherman reicht. Sehr schön, da sind wir natürlich auch wieder dabei! Und wir haben mit Peter Corell von KUF (Experte, wenn es um die Kulturläden und die Partizipation im Projekt geht) und Sandra Song (von N2025 und für das Projekt Songlines zuständig sowie für die Themen Partizipation und Kulturläden) die perfekten Interviewpartner und – partnerin. Montag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radio Z 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net

"Am Anfang haben wir noch gelacht "- Der goldene Aluhut über das 'Verschwörungsjahr 2020' und die preisgekrönten Verschwörungstheorien des Jahres

Gesellschaft
Freitag, 16. Oktober 2020
AutorIn: Bernadette Rauscher
Stoffwechsel
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Was haben Donald Trump, die Bildzeitung, oder das Zentrum für geistiges Heilen gemeinsam? Gut, sie alle sind – vorsichtig ausgedrückt - ziemlich fragwürdig in ihren Ansichten. Am 30. Oktober wird ihnen aber auch eine gemeinsame Ehre zuteil: In Neukölln werden sie mit dem goldenen Aluhut 2020 ausgezeichnet.

Gedenkkundgebung zur Jährung des Anschlags von Halle

Gesellschaft
Mittwoch, 14. Oktober 2020
AutorIn: Bambule
Bambule
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Am 9. Oktober 2020 jährte sich der rechtsterroristische Anschlag und versuchte antisemitische und rassistische Massenmord von Halle zum ersten Mal. Bei dem Anschlag wurden Jana L. und Kevin S. ermordet, mehrere Menschen wurden schwer verletzt. Weitere 52 Menschen, die sich zum Gebet an Jom Kippur in einer Synagoge versammelt hatten, entkamen dem Täter nur, da die über Spenden finanzierte Sicherheitstüre standhielt. In Erlangen fand anlässlich des Jahrestages eine Gedenkkundgebung statt, organisiert von der Gruppe Antithese, dem Erlanger Ausländer- und Integrationsbeirat und der Initiative Kritisches Gedenken Erlangen e.V.

Bambule war vor Ort und hat die Redebeiträge mitgeschnitten.

Trotz Druck durch japanische Regierung: Berliner Statue für „Trostfrauen“ in Japans Militärbordellen bleibt stehen

Politik
Mittwoch, 14. Oktober 2020
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Sie werden „Trostfrauen“ genannt oder auch: „Comfort women“: Hunderttausende Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs in japanische Militärbordelle verschleppt wurden. Als für sie in Berlin eine Statue errichtet wurde, intervenierte die japanische Regierung. Was wird aus der Statue?

Mit Leiden

Musiksendung
Dienstag, 13. Oktober 2020
AutorIn: Andreas
Lokale Leidenschaften
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Die Leiden sind zurück, mit einem neuen Album auf Bekassine Records. Und da wir Leiden ja so lieben, freuen wir uns, dass wir einen Platz in unserer Sendung gefunden haben! Leiden über sich selbst: "Leben, lieben und leiden lassen. Der Dreck auf den schönen Dingen des Lebens ist die Nahrung, die wir krachend verdauen um Musik auskotzen zu können." YEAH! Donnerstag, 20 Uhr, Lokale Leidenschaften, Radi Oz 95,8 MHz, DAB+ und www.radio-z.net

Das Quartier u1 - geht in die nächste Runde

Kunst, Kultur, Medien
Dienstag, 13. Oktober 2020
AutorIn: Maggie Bernreuther
Stoffwechsel
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Stellt Euch vor, Ihr dürft die Stadt nach Eurem Willen und Euren Bedarfen formen. Was würdet Ihr ändern? Und wie würdet Ihr es angehen?
Das Quartier U1 geht in die nächste Förderungsrunde und noch bin Anfang November können Projekte eingereicht werden.
Wie es geht und was zu beachten gibt erzählt uns Simona vom Quartier:

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