Make KiK pay! - Protestaktion für Brandopfer von Ali Enterprises

Feuerrote Velo-Taxis mit der Aufschrift „In einer KiK-Jeansfabrik verbrannten hunderte Menschen – Make KiK Pay“ sollen in Form einer Protestaktion am 28. und 30. Oktober durch Berlin rollen. Ziel ist es, den Textilhersteller KiK unter Druck zu setzten. Denn KiK verweigert die Entschädigung der Opfer des schweren Fabrikbrandes im September 2012 in Pakistan.

In der Textilfabrik Ali Enterprises verbrannten am 11. September 2012 254 Menschen bei der Katastrophe in Pakistan. Weitere 55 Menschen wurden verletzt. Hunderte verloren die Möglichkeit für sich und ihre Familie ein Einkommen zu erwirtschaften. Die Opfer und ihre Hinterbliebenen warten bis heute auf die versprochene Soforthilfe und langfristige Schadensersatzzahlungen von dem Textilhersteller KiK, der in der Fabrik Ali Enterprises Jeans herstellen ließ. Doch KiK ist diesen Versprechungen nicht nachgegangen. Das INKOTA Netzwerk und die Kampagne für saubere Kleidung haben jetzt eine Protestaktion angemeldet, um den Druck auf KiK zu erhöhen. Am 28. und 30. Oktober sollen durch Berlin feuerrote Velo-Taxis mit der Aufschrift „In einer KiK-Jeansfabrik verbrannten hunderte Menschen – Make KiK Pay!“ rollen. Die Stoffwechselredakteurin Melissa Schulz hat mit Bernd Hinzmann vom INKOTA Netzwerk und der Kampange für saubere Kleidung über das Unglück in der Textilfabrik, KiK und die Protestaktion gesprochen. Zunächst erklärt er worum es beim INKOTA Netzwerk und der Kampagne für saubere Kleidung eigentlich geht.

 

Wie ihr bereits gehört habt, bekommt ihr mehr Informationen zu dem Thema auf der Homepage vom Inkota Netzwerk: www.inkota.de

Auch auf der Homepage der Kampagne für saubere Kleidung könnt ihr noch weitere Informationen zum Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises und dessen Folgen finden: www.saubere-kleidung.de

 

Dein Kommentar

Email:
BesucherInnen-Kommentare