Petition an den Landtag unterstützen

 

Wir haben die Petition „Freie Medien in Bayern anerkennen“ neu gestartet. Macht mit und unterstützt Radio Z und alle Freien Medien in Bayern bei ihrer Forderung nach gesetzlicher Anerkennung und Basisförderung!

Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/freie-medien-in-bayern-anerkennen-2

Aktuelle Radiobeiträge

Aus dem Stoffwechsel-Magazin

Radio Z stellt sich vor: Z International und Özgür Radio

Dienstag, 05. Mai 2015
AutorIn: Carsten Striepe
Stoffwechsel
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Ab heute beginnt eine neue Sendereihe im Stoffwechsel und hier bei Z. Darin werden nach und nach alle Redaktionen, deren Redakteurinnen und Redakteure vorgestellt. „Z International“ - das sind 9 verschiedensprachige Sendungen bei Radio Z. Sie machen den Anfang in der neuen Reihe. Außerdem stellen wir euch die Türkische Sendung Özgür Radio vor.

Radio Ohrenblicke

Donnerstag, 30. April 2015
AutorIn: Chris Bellaj
Stoffwechsel
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Radio Ohrenblicke war diesmal auf der Werkstättenmesse unterwegs, traf auf die Gehörlosenseelsorge und erfuhr dort alles über Gebärdensprache und bei den Barmherzigen Brüdern mit Tischkickern, Insektenhotels und Vogelhäuschen.
Die WEBbox 2.0 hat Radio Ohrenblicke getestet, Radio, TV und Internet für die Ohren aus einer Box.
Die Tipps gibt es wieder am Ende dieser Ausgabe.

19. Internationales Figurentheater-Festival: Figuren. Bilder. Objekte

Donnerstag, 30. April 2015
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Am 8. Mai startet in Erlangen, Fürth und Nürnberg das 19. Internationale Figurentheater-Festival. 1979 gegründet gehört es zu den wichtigsten Plattformen für zeitgenössisches Figuren-, Bilder- und Objekttheater in Europa.

Das 19. Figurentheaterfestival -Teil 2

Donnerstag, 30. April 2015
AutorIn: Maggie
Stoffwechsel
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TEST

Fähren statt Frontex - heutige Kundgebung am Hallplatz

Donnerstag, 30. April 2015
AutorIn: Maggie
Stoffwechsel
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Mindestens 1200 Menschen sind in den vergangenen Wochen im Mittelmeer ertrunken. Jeder einzenlne dieser Tode hätte vermieden werden können, wäre da nicht das rassistische Abschottungs- und Abschieberegime Europas. Auf die Tragödie reagiert die Politik jedoch nicht mit einer Lockerung der skrupellosen Grenzsicherungsmaßnahmen, sondern im Gegenteil mit der Verschärfung genau der Methoden, die überhaupt erst verantwortlich sind für das Massensterben.

Das oberste Ziel der Asylpolitik Deutschlands lautet, so wenig Geflüchtete aufzunehmen wie nur irgendwie möglich. Um dieses Ziel zu erreichen wird auf ein breites Arsenal von Gesetzen, Praktiken und High-Tech-Ausrüstung gesetzt. Wer über ein anderes Land nach Deutschland einreist hat gar keine Chance auf ein Asylverfahren, die EU-Landgrenzen sind mit martialischen Grenzanlagen blockiert, so dass nur noch die Seewege als Option offen bleiben. Die nordafrikanischen Mittelmeerländer betreiben im Auftrag Europas Auffanglager und gewalttätige Polizeieinheiten, die Jagd auf Geflüchtete machen, bevor sie es schaffen aufs Mittelmeer zu fahren. Da jede Unterstützung und Hilfe von Geflüchteten bei ihrer Reise als Schleusertum und Schlepper-Kriminalität mit hohen Strafen verfolgt wird, ist sichergestellt, dass Geflüchtete zwingend auf die Inanspruchnahme organisierter Kriminalität angewiesen sind und die Grenzschutzagentur Frontex sorgt mit einem Netz aus Satelliten- und Luftüberwachung, koordinierter Küstenwache und Radaranlagen dafür, dass nur noch kleinste Boote durch die Fluchtabwehr-Maßnahmen schlüpfen können.
Die Konsequenzen liegen auf der Hand: aufs Meer gedrängt, auf die Hilfe von kriminalisierten Unterstützer*innen angewiesen und auf winzige, veraltete Boote beschränkt folgt ein Unglück dem nächsten und verwandelt das Mittelmeer in ein Massengrab.
Die Reaktion der Politik könnte verheerender nicht sein: Nachdem jede zivile Unterstützung der Geflüchteten unter Strafe gestellt wurde, bieten sich nun die verbliebenen kriminalisierten Fluchthelfer*innen als Sündenbock an, die als “Menschenhändler” bezeichnet einfach gleichgesetzt werden mit Sklavenhändler*innen und Zwangsprostitutionskriminalität. Mit dem Kampf gegen die “Schlepperbanden” werden genau die Maßnahmen gerechtfertigt, die überhaupt erst für die Misere verantwortlich sind: Noch mehr Mittel für Frontex und Küstenpolizei, noch mehr Kriminalisierung und Verfolgung von Fluchthelfer*innen, noch mehr Überwachung und Drangsalierung der Geflüchteten mittels Fingerabdruckkarteien, noch intensivere Zusammenarbeit mit Transitländern bei der Fluchtabwehr und noch schnellere Abschiebung von Menschen, die die Flucht nach Europa überlebt haben.
Mit noch weniger Hilfe, noch mehr Furcht vor Aufspürung und Verfolgung und noch mehr Angst vor Abschiebung werden die Geflüchteten nur in noch unsicherere Fluchtwege abgedrängt, mit noch fataleren Folgen.
Das Ende des menschenverachtenden Grenzregimes und das bedingungslose Asylrecht für Geflüchtete sind die einzig richtigen Antworten auf die Schiffsunglücke und die Öffnung der EU-Landgrenzen und Abschaffung der Fluchtabwehr-Maßnahmen sind die einzigen Maßnahmen, die eine Wiederholung dieser Katastrophen verhindern können.

Prekär arbeiten, Prekär leben

Mittwoch, 29. April 2015
AutorIn: Wally Geyermann
Stoffwechsel
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Prof. Dr. Irene Götz vom Institut für Europäische Ethnologie in München hat zusammen mit Barbara Lemberger das Buch "Prekär arbeiten, prekär leben - Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein gesellschaftliches Phänomen" veröffentlicht, herausgekommen 2009 im Campus Verlag. Mehrere Autoren und Autorinnen untersuchen die unterschiedlichen Prespektiven in der öffentlichen Diskussion und analysieren in Fallstudien, was unsichere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Betroffenen bedeuten und wie diese ihre Situation gestalten. Wally Geyermann befragte Frau Götz eingangs, welche Hauptkonnotation sie dem Begriff "Prekariat" zuschreibt.

Interview mit Prof. Dr. Irene Götz zu prekären Arbeitswelten

Die Recherche für das Buch „Prekär arbeiten, Prekär leben“, herausgegeben von Prof. Dr. Irene Götz, startete 2007. Welche Entwicklungen des Themas Prekarisierung hat sie seither beobachten können?

2.Teil des Interviews mit Prof. Dr. Irene Götz zu prekären Arbeitswelten

 

Union Busting - das organisierte Vorgehen gegen Betriebsräte

Mittwoch, 29. April 2015
AutorIn: Michel Liebler,
Stoffwechsel
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„500 Leiharbeiter disziplinieren 30000 fest Angestellte“. Mit diesem Satz hat es vor ein paar Jahren der Soziologieprofessor Klaus Dörre auf den Punkt gebracht. Die Erkenntnis ist natürlich auch in die Führungsetagen der Unternehmen vorgedrungen. Flexibilisierung heißt das allgegenwärtige Zauberwort: Leiharbeit, Outsourcing, Befristung sind an der Tagesordnung. Wenn der Abstieg in die Prekarität oder der Verlust des jetzt schon prekären Jobs droht, sollte das doch wohl die Angestellten bescheidener machen und lästige QuerulantInnen zum Schweigen bringen. Anfang des Jahres gründete sich in Nürnberg die „Initiative solidarischer ArbeiterInnen“ - kurz ISA. Hier haben sich sowohl prekär Lebende und Arbeitende als auch Menschen mit „Normaljob“ zusammengeschlossen, um gegen etwas gegen die Spaltung zu tun, die Prekarisierung bewirkt.

Ein wichtiges Thema der Gruppe ist im Augenblick das sogenannte Union Busting. Genauer gesagt die berüchtigte Anwalts-Kanzlei Schreiner&Partner, die in Nürnberg Praxisseminare für Unternehmer und Führungskräfte anbietet.

Michael Liebler und Christian Hartmann über die Union Buster und ihre solidarischen GegnerInnen.

 

Union Busting

 

Wer Kontakt mit der "Initiative solidarischer ArbeiterInnen" aufnehmen möchte: Es gibt einen Treffpunkt für Interessierte und Leute, die sich über Prekäres Leben oder Probleme an der Arbeitsstelle austauschen möchten. Der ist jeden 1.Samstag im Monat im Rahmen der Prekärbar ab 19h in der Unteren Seitenstraße 1 in Gostenhof.

Weitere Infos vom Verein Arbeitsunrecht sind im Netz zu finden unter www.arbeitsunrecht.de

 

 

 

Soziale Bewegungen in Deutschland

Mittwoch, 29. April 2015
AutorIn: Wally Geyermann
Stoffwechsel
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Dr. Peter Birke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am soziologischen Forschungsinstitut der Universität in Göttingen. Er ist zudem koordinierender Redakteur der Zeitschrift „Sozial“ und beschäftigt sich eingehend mit Arbeitskämpfen und sozialen Bewegungen. Ihn werden wir in unser Sendereihe Prekar Radio sicherlich noch öfter hören. Eingangs beschäftigten wir uns mit eher allgemeinen Fragestellungen zur sozialen Bewegung, der Position der Prekarisierten und den Möglichkeiten der Mobilisierung.

 

Soziale Bewegungen in Deutschland

 

„Raus aus der Scheiße, rein in die Stadt"

Mittwoch, 29. April 2015
AutorIn: Daniel Schmidt
Stoffwechsel
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Unter dem Motto - Tröglitz denen, die’s verdienen!” will ein Bündnis antifaschistischer Gruppen aus Halle am 1. Mai gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Tröglitz im südlichen Sachsen-Anhalt demonstrieren. Stattdessen fordern sie dezentrale Unterbringungen an Orten, die ein Leben ohne die unmittelbare Gefahr rassistischer Gewalt ermöglichen.

Ein Betroffener erzählt von prekären Arbeitswelten

Mittwoch, 29. April 2015
AutorIn: Wally Geyermann
Stoffwechsel
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Lange haben wir gesucht nach einem von Prekarisierung betroffenen Menschen, der oder die uns ein persönliches Porträt aufzeigen kann. Die Schamgrenze ist hoch, denn die Schuldzuweisungspalette ist gefächert von subtil bis offen bedrohlich und stets präsent. Ein Mensch, wir nennen ihn Heinz, hat sich ein Herz gefasst und trotz der Stigmatisierungsangst mit uns gesprochen. Seine erste Ausbildung als Heizungsbauer durchlief er in den 80er Jahren. Seine Suche nach beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten beziehungsweise alternativen Berufsrichtungen ist seither leidvoll gekoppelt mit Prekarisierung.

 

Ein Betroffener erzählt von prekären Arbeitswelten

Auf die Frage, welche Organisationen oder Personen ihm Hilfe geben konnten, meinte er schlicht: Keine. Er habe sich autark geschult, um dem Jobcenter nicht wissenlos ausgeliefert zu sein.

Interview_Heinz_Teil 2

 

Casablanca Vampire und Lesung

Donnerstag, 23. April 2015
AutorIn: Chris Bellaj
Stoffwechsel
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Ein Iranischer Vampirfilm startet im Casablanca-Kino. Klingt skuril und bereichert das Genre. mehr erzählt Theaterleiter Matthias Damm im Interview

Klärwerk: Einführung in die Queer-Theory

Mittwoch, 22. April 2015
AutorIn: Helen Vierkötter
Stoffwechsel
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Klärwerk: Einführung in die Queer-Theory

"The truth lies in Rostock"- Podiumsdiskussion über deutsche Zustände der 1990er Jahre

Mittwoch, 22. April 2015
AutorIn: Helen Vierkötter
Stoffwechsel
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"The truth lies in Rostock" – die Wahrheit liegt/lügt in Rostock.Dieser Dokumentarfilm aus dem jahr 1993 schildert die rassistischen Angriffe, die im August 1992 in Rostock-Lichtenhagen verübt wurden.  Mitte April wurde dieser Film im Babylon-Kino in Fürth gezeigt. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde das politische und gesellschaftliche Klima nach der Wende thematisiert und die Frage nach dem Zusammenhang der Ereignisse mit den aktuellen rassistischen Bewegungen diskutiert.

"Bündnis 8. Mai" will mit deutschen Kontinuitäten brechen

Mittwoch, 22. April 2015
AutorIn: Felix Sowa
Stoffwechsel
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Das Theaterstück "IMMER jenseits der Grenze WA(H)R"

Mittwoch, 15. April 2015
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Um den Giftgaseinsatz im 1. Weltkrieg und Gewissenskonflikte in der Forschung geht es im Theaterstück „IMMER Jenseits der Grenze WA(H)R“ und im Symposium "Zum Beispiel Clara Immerwahr: Wissenschaft und Verantwortung"

Der Film "Out of Society - Deserteure zweier Kriege erzählen"

Mittwoch, 15. April 2015
AutorIn: Heike Demmel
Stoffwechsel
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Der Film "Out of Society - Deserteure zweier Kriege erzählen" handelt von André Shepherd, der als erster US-Soldat in Deutschland Asyl beantragte und von Emil Richter, der aus der deutschen Wehrmacht floh.

Wenn ein Schülerticket fair und für alle bezahlbar sein soll, dann darf es nicht mehr als 15 Euro kosten!

Freitag, 10. April 2015
AutorIn: CS
Stoffwechsel
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„Wenn Schülerticket dann 15 Euro“ - So lautet die gegenwärtige Forderung der Schülervertretung Nürnberg. Über 50 Euro zahlen Nürnberger Schülerinnen und Schüler momentan für die eigentlich selbstverständliche Mobilität im Jugendalter. Die AktivistInnen fordern hingegen absolute Kostenfreiheit für den Zugang zu Bildung.
Wir sprachen mit zwei Stadtschülersprechinnen.

Die Wochenstarts im Casablanca

Freitag, 10. April 2015
AutorIn: Chris Bellaj
Stoffwechsel
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Die aktuellen Kinostarts im Casablanca Kino und Gäste am Wochenende bei freiem Eintritt.

www.casablanca-nuernberg.de